| |
|
|
El 18
|
|
Technische Daten |
|
|
 |
Hersteller: |
ADtranz / SLM |
|
Fahrzeugnummern: |
18 2241-18 2262 |
|
Baujahre: |
1996-1997 |
|
Höchstgeschwindigkeit: |
200km/h |
|
Leistung: |
5400kW |
|
Anfahrzugkraft: |
275kN |
|
Länge über Puffer: |
18.5m |
|
Dienstgewicht: |
82.2to |
| |
|
|
|
|
|
| Fahrzeugdaten |
|
|
|
|
|
Loknummer |
Besitzer |
Inbetriebnahme |
Ausrangierung |
Fabriknummer |
Name |
| 18 2241 |
NSB AS |
03.09.1996
|
|
SLM 5711 |
- |
| 18 2242 |
NSB AS |
03.09.1996
|
|
SLM 5712 |
- |
| 18 2243 |
NSB AS |
03.09.1996
|
|
SLM 5713 |
- |
| 18 2244 |
NSB AS |
03.09.1996
|
|
SLM 5714 |
- |
| 18 2245 |
NSB AS |
09.09.1996
|
|
SLM 5715 |
- |
| 18 2246 |
NSB AS |
25.09.1996
|
|
SLM 5716 |
- |
| 18 2247 |
NSB AS |
31.10.1996
|
|
SLM 5717 |
- |
| 18 2248 |
NSB AS |
08.11.1996
|
|
SLM 5718 |
- |
| 18 2249 |
NSB AS |
28.11.1996
|
|
SLM 5719 |
- |
| 18 2250 |
NSB AS |
02.12.1996
|
|
SLM 5720 |
- |
| 18 2251 |
NSB AS |
05.12.1996
|
|
SLM 5721 |
- |
| 18 2252 |
NSB AS |
12.12.1996
|
|
SLM 5722 |
- |
| 18 2253 |
NSB AS |
17.12.1996
|
|
SLM 5723 |
- |
| 18 2254 |
NSB AS |
20.12.1996
|
|
SLM 5724 |
Trondheim |
| 18 2255 |
NSB AS |
31.01.1997
|
|
SLM 5725 |
- |
| 18 2256 |
NSB AS |
25.02.1997
|
|
SLM 5726 |
- |
| 18 2257 |
NSB AS |
07.03.1997
|
|
SLM 5727 |
- |
| 18 2258 |
NSB AS |
21.03.1997
|
|
SLM 5728 |
- |
| 18 2259 |
NSB AS |
23.04.1997
|
|
SLM 5729 |
- |
| 18 2260 |
NSB AS |
26.05.1997
|
|
SLM 5730 |
- |
| 18 2261 |
NSB AS |
26.05.1997
|
|
SLM 5731 |
- |
| 18 2262 |
NSB AS |
12.06.1997
|
|
SLM 5732 |
- |
| |
|
|
|
|
|
| Unfälle |
|
Datum |
Fahrzeug |
Ort |
Schaden |
| 12.2001 |
|
Uppsete |
Kollision mit Steinlawine. |
| 31.08.2005 |
18 2253 |
Stokke |
Kollision mit Traktor und
anschliessendem Brand |
| 25.02.2006 |
18 2259 |
Drangedal |
Kollision mit Felsblock vor einem Tunnel. |
| 06.11.2006 |
18 2251 |
Flå |
Entgleisung |
| 18.01.2007 |
18 2247 |
Holmestrand |
Entgleisung |
| |
| Testeinsatz mit Re
460 055-7 |
1993 entschieden
sich die Norwegischen Staatsbahnen neue Loks zu beschaffen.
Da in dieser Zeit sowohl die SBB Re 460 als auch von Siemens
der Eurosprinter in Betrieb bzw. auf Versuchsfahrten waren,
war klar dass beide Loktypen für Versuchsfahrten nach
Norwegen geholt werden.
Bevor ein Einsatz in Norwegen möglich war, musste die Loks
verschiedene Kriterien erfüllen. Die Lok muss von der SBB
abgenommen sein und sich bereits im Betrieb bewährt haben
und auch mit der neuesten Software versehen sein. Für diesen
Testeinsatz wurde nun die Re 460 055-7 ausgewählt. Durch die
NSB wurden zwei Ausbildungslokführer im Sommer 1993 für zwei
Tage in die Schweiz für Instruktionen beordert wo sie unter
anderem zwischen Bern und Thun selbst Züge führen konnte.
Am 24. August 1993 war es soweit. Die Re 460 055-7 trat ihre
Reise nach Norwegen an und traf am 28. August 1993 in Oslo
ein. Nachdem am 30. August 1993 ein Stromabnehmer nach den
norwegischen Richtlinien umgebaut wurde, durfte sie eine
Probefahrt auf der ersten Eisenbahnlinie in Norwegen
absolvieren und gelangte so von Oslo nach Eidsvoll. Die
erste richtige Versuchsfahrt fand am 31. August 1993
zusammen mit der El14 2172 von Oslo nach Kongsvinger statt.
Diese Strecke ist bekannt, dass stärkere
Spannungsschwankungen auftreten können und so kam es zu
einigen Schutzabschaltungen der Re 460 055-7. Dies sollte
aber die letzten Problemen mit der Lok sein und so wurden
weitere Fahrten auf dem Netz der NSB vor Güter- und
Personenzügen durchgeführt. Die Lok gelangte so nach
Lillehammer, Bergen, Trondheim, Kristiansand sowie
Stavanger.
Wichtige Eckdaten bei den Versuchsfahrten:
- Anfahrversuche mit einem Güterzug von 993to bei einer
Steigung von 18‰ bei Dombås am
08.September 1993 auf 85km/h.
- Präsentation der Lok in der NSB-Hauptwerkstätte
Grorud bei Oslo am 10. September 1993.
- Der Stromabnehmer hängt am 14. September 1993 bei der
Überfuhr von Oslo zum Rangierbahnhof Alnabru ein und die
Wippe wird abgerissen. Der Stromabnehmer wurde am Folgetag
entsprechend Umgebaut und der Stromabnehmer 1 komplett
entfernt.
- Beschleunigungs- und Erwärmungsmessfahrten zwischen Oslo
und Bergen am 28. September 1993. Auf der Rückfahrt wurde
ein 860to schwerer Güterzug befördert Bei nassen Schienen
blieb der Zug bei einer Beharrungsfahrt auf einer Steigung
von 21‰ stehen. Die NSB-Techniker wollten bereits eine
Ersatzlok bestellen, als die Wegfahrt ohne Probleme gelang.
- Erneute Schutzabschaltung am 04. Oktober 1993 zwischen
Voss und Myrdal bei feuchten Schienen und einer Steigung von
21‰. Die Weiterfahrt gelang Problemlos und die "Angstlok",
eine El13, wurde nicht benötigt.
- Pressefahrt am 06. Oktober 1993 zwischen Oslo und Eidsvoll.
- Taufe der Re 460 055-7 auf den Namen Lillehammer am 07.
Oktober 1993.
Nachdem die Lok am 08. Oktober 1993 wieder nach SBB-Standart
zurückgebaut wurde, trat die Lok am 09. Oktober 1993 wieder
die Heimreise in die Schweiz an. |
| |
| NSB mieten zwei Re 460 |
1994 fanden in
Lillehammer die Olympischen Winterspiele statt. Für die NSB
bedeutete dies ein Grosseinsatz wofür zu wenig Loks zur
Verfügung standen. Neben einigen Loks von SJ wurden die
beiden Re 460 055-7 und Re 460 066-4 für sechs Monate
angemietet. Dieser Einsatz half den NSB den Lokmangel zu
überstehen und für die SBB sowie die Schweizer Industrie war
dies eine gute Möglichkeit die Tauglichkeit der Loks unter
harten klimatischen Bedingungen zu testen. Am 24. Januar
1994 fuhren die beiden Loks in Richtung Norwegen ab und
trafen in Oslo am 29. Januar 1994 ein. Noch am gleichen Tag
wurde an einer Lok ein Stromabnehmer getauscht, so dass es
auf eine kleine Probefahrt ging.
Für den harten Einsatz mussten aber einige Anpassungen
gemacht werden. Zu den wichtigsten gehört ganz sicher der
Umbau des Schienenräumers zu einem Schneepflug. Dafür
mussten auch die Heizsteckdosen sowie die Luftschläuche neu
angeordnet werden. Das norwegische Zugsicherungssystem ATS
wurde ebenfalls eingebaut wofür die Software neu geschrieben
werden musste.
Am 18. Februar 1994 konnte die erste umgebaute Lok, die Re
460 066-4, auf eine Probefahrt gehen. Diese Fahrt wurde sehr
rasch und unerwartet beendet. Bei -28°C traten Probleme mit
der Umrichter- und Maschinenraumkühlung auf und der
Hauptschalter konnte nicht mehr eingeschalten werden. Bei
der Umrichterkühlung wurde mit Abdeckungen im Ansaugkanal
gedrosselt und beim Hauptschalter wurde eine Heizung
eingebaut. Eine Anschliessende Testfahrt nach Bergen
erfolgte nahezu Problemlos.
Ab dem 03. März 1994 standen beide Loks zur Verfügung. Nach
einigen weiteren Anpassungen bei den Stromabnehmern fuhren
die Loks ohne Störungen auf den norwegischen Eisenbahnnetz.
Am 11. Juli 1994 wurde zum Schluss die Re 460 066-4 auf den
Name Finse getauft bevor die Loks nach je rund 60'000km in
Norwegen am 19. Juli zurück in die Schweiz kehrten. |
| |
| NSB beschafft El18 |
| Im August 1994,
nachdem sowohl die Re 460 als auch der Eurosprinter von
Siemens schon längst im Versuchseinsatz waren, war noch
keine neue Lok bestellt. Für die Lokführer der NSB war
spätestens nach dem Einsatz von Re 460 055-7 und Re 460
066-4 Anfang 1994 klar, dass sie in Zukunft diese Lok führen
wollen. Es wurde seitens der Lokführer sogar mit einem
Fahrboykott gedroht, wenn keine Lok 2000 bestellt wird. So
war es nicht verwunderlich, als am 27. September 1994 durch
die NSB bekannt gemacht wurde, dass 22 Loks vom Typ Lok 2000
mit der Bezeichnung El18 bestellt wurden. |
| |
| Inbetriebsetzung |
| Bereits am 22.
Januar 1996 war der Rollout der ersten Lok im ADtranz Werk
in Strømmen. Die El18 2241 wurde
anschliessend mit Hilfe von El17 2224 und 2221 in die NSB
Hauptwerkstätte Grorud überführt. |
| |
| |
| |
|
|
|
|
|
|